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set
17.02.2017 20:36
@ kleiner Onkel ja ist lange her. Ende Mai bin ich wieder auf der Insel. Vielleicht auch im September...

Kleiner-Onkel
17.02.2017 16:58
@ set: wann fahren wir mal wieder 360 er auf Fanö?

87lecram
17.02.2017 12:51
6 User . Heist doch alle hauen ab wenn ich da bin. Anders wird Schuh draus

87lecram
17.02.2017 08:04
Sommerwetter und keine Zeit wäre vielleicht noch schlimmer....für Dich

rudi75
17.02.2017 07:21
Winterwetter und keine Zeit smiley

87lecram
16.02.2017 21:07
und warum fährst Du nicht ?

rudi75
16.02.2017 17:51
ich will Buggy fahren

87lecram
08.02.2017 19:31
@ ak Mensch Alfred, das mit dem Kamel und dem Gras das finde ich super geil . PS . Kam nicht früher dazu, die Beiträge zu lesen. Tschuldigung !!! Rentner. Keine Zeit

ak
07.02.2017 16:36
das freut mich für dich , bei uns ist noch das Eis ganz gut

87lecram
31.01.2017 11:55
@ ak Eben die Eisretter angekommen. Danke für Deinen Hinweis.

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Stollenreifen am Buggy
Geschrieben von Admin am August 17 2005 17:06:32



Wie fast jeder hier, habe ich mit Schubkarrenbereifung (SK) angefangen und schon bald stellte ich fest, dass der SK nur auf Asphalt oder sehr hartem Sand ideal ist. So kam bald die Frage auf, welche Alternativen gibt es. Da ich hauptsächlich auf Wiese fahre und in Deutschland wohne, kommt es gelegentlich vor, dass die Wiese nass ist. Weder mit SK noch mit Bigfoot am Vorderrad ist ein Durchkommen auf nassem Gras möglich. Die Geradeausfahrt mag noch gelingen, doch die erste Windböe, die etwas Seitenzug erzeugt, lässt einen ungewollt die Fahrtrichtung ändern. Das Einlenken in die Halse, geschweige denn Powerhalse, bleibt nahezu wirkungslos. Die Fahrt auf nasser Wiese gleicht somit einer unkoordinierten Schlingerfahrt, welche des Öfteren auf der Leeseite der Wiese endet.

Was kann man dagegen tun? Profil auflegen. Der erste Versuch war ein Stollenreifen in Sk-Größe, welchen mir Steifhan beim Reifenhändler besorgte: Modell Cheng Shin, C156, für ca. 35,- Euro. Abgesehen davon, dass der Stollenreifen mit seiner flachen Lauffläche und den schwarzen Gummi-Zähnen richtig aggressiv aussieht, verspricht das dicke Profil eine vielfache höhere Lebensdauer, als bei normalen SK-Reifen. Ok, die Geschwindigkeit leidet etwas unter dem Profil, aber auf nasser Wiese macht man unkontrolliert auch keinen Geschwindigkeitsrekord mehr, oder man überlebt ihn nicht. Auf Sand kann man diesen Reifen vollständig vergessen. Er macht genau das, was er am besten kann: Er beginnt zu graben. An ein Vorwärtskommen im weichen Untergrund ist nicht zu denken.

So, genug gemeckert, was kann das Teil? Auf vollständig nasser Wiese machte ich meine ersten Versuche und erschrak förmlich über die erste Halse. Der Stollenreifen beißt sich so brachial in den Boden, dass der Fahrer zunächst sehr viel Gras und Erdreich sieht, besonders auf dem Visier des Helmes. Als nächstes bricht das Heck sehr schnell aus, und was als Halse gemeint war, entwickelt sich blitzschnell zu einer vollständigen Drehung um 360°. Der große Unterschied der Traktion von Vorder- und Hinterreifen ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das Ausbrechen der Hinterachse ist nach wenigen Versuchen kontrollierbar. Der Stollenreifen gibt bis etwa 30 km/h dem Piloten das Gefühl, er bewege sich auf Schienen. Jeder Lenkbefehl wird sofort in eine Richtungsänderung umgesetzt. Ein Rutschen über das Vorderrad setzt erst sehr viel später ein, so dass man zum Geschwindigkeitverringern anluven und über die Hinterräder Fahrt abbauen muß.

Bei höheren Geschwindigkeiten fährt sich der Stollen-SK ähnlich, wie ein normaler SK auf trockenem Untergrund. Eine dringende Empfehlung besonders auf Schafweiden: gemeinsam mit dem Stollenreifen sollte ein Schutzblech angeschafft werden! In Kombination mit einer gefederten Gabel bietet der Stollen-SK auch auf nasser Wiese ein sehr gezieltes und sicheres Fahren.

Natürlich kommt mit der Bigfoot-Gabel auch die Idee, einen Bigfoot-Stollenreifen (BF-S) zu fahren. Dazu habe ich mir bei www.buggywielen.nl einen Midi bigfoot scorpion light 18x850 für 65,- Euro bestellt. Abgesehen davon, dass dieser Reifen beängstigend aussieht – es sollten keine Lebewesen in die Nähe seiner rotierenden Stollen gelangen – ist auch seine Lauffläche recht flach. Die Stollen sind etwa 1x3 cm und stehen sehr dicht. Die Ausrede, man würde mit Buggyfahren keine Schäden auf der Wiese anrichten, zieht mit diesem Teil nicht mehr. Einmal kräftig in die Kurve, und die Grasnarbe fliegt einem um die Ohren. Die Traktion ist noch um einiges höher, als beim SK-Stollenreifen, ein driftendes Vorderrad ist fast vollständig ausgeschlossen. Durch seinen größeren Durchmesser ist der Fahrkomfort sehr angenehm. Bei nasser Wiese frisst er schnell einiges an Erdreich in sich hinein und schleppt dieses mit sich herum, was jedoch die Traktion nicht merklich verändert. Schon sehr kleine Lenkeinschläge führen zu deutlichen Kurven, was zunächst gewöhnungsbedürftig ist. Das kräftige Einlenken, das man mit Rillenreifen gewöhnt ist, kann zu einer stempelnden Kurve führen, in der das Vorderrad unwillig über den Untergrund hüpft und Schlage auf Fahrer und Fahrwerk verteilt, die Mitleid erregend sind.

Die letzte Steigerung waren dann natürlich noch ein paar Stollenreifen auf dem Hinterrad. Gebraucht bekam ich die von Libre vertriebenen Stollenreifen auf SK-Felge (Neupreis nur Decke 79,50 Euro/Stück). Die Stollen sind quadratisch, ca. 4x4 cm und haben reichlich Abstand zueinander. Nicht nur die Optik ist Respekt einflößend. Die erste Probefahrt zeigte unmissverständlich, dass auch eine 150 cm Achse keine Garantie für eine Fahrt ohne Wheely ist. Die ungewohnt hohe Traktion am Hinterrad birgt die Gefahr, unvermittelt aus dem Buggy gehebelt zu werden oder sich mit ihm zu überschlagen. Die ersten Versuche, eine Powerhalse zu fahren brach ich sehr schnell wieder ab, weil sie zu zaghaft waren. Diese Reifen auf der Hinterachse ist nichts für unentschlossene. Nur mit beherztem Einlenken bei ordentlicher Fahrt bekommt man die Stollenräder in den Drift, dann aber richtig. Während des Driftens wird viel Energie bei der Verformung des Untergrundes umgesetzt, der Boden fliegt hinter einem in die Höhe. Unverkennbar kann nachvollzogen werden, wo genau eine Powerhalse gefahren wurde. Diese Reifen sollten nicht benutzt werden, wenn die Grasnarbe noch benötigt wird. Die Geradeausfahrt und das Höhelaufen auch auf nassem Untergrund ist perfekt, jedoch verliert man einiges an Fahrt durch die Stollen.

Am Strand: Meine Tests am Strand sind sehr kurz ausgefallen, weil ich egal mit welchen Stollenreifen einfach nicht vorwärts kam.

Nachteile: Das Fahren mit Stollenreifen auf weichem Boden oder nassem Untergrund ist eine geniale Schlammschlacht. Nicht nur die Reifen, nein der ganze Buggy und auch der Pilot sammelt Schlamm. Man steht nach der Ausfahrt also vor der Entscheidung, das Auto einzusauen oder die Reifen zu reinigen, was sehr mühsam ist. Traktion hat also ihren Preis.

Fazit: Auf den kleinen Stollenreifen vorne möchte ich nicht mehr verzichten, der große vorne kommt des öfteren mal mit. Die großen Stollenreifen hinten sind eine Option, welche keiner Notwendigkeit entspricht.

Kleiner Nachtrag: Inzwischen konnte ich die Stollenreifen auch auf Schnee testen. Genauso wie auf Sand graben sich die Stollen in den Schnee ein und verkleben, es ist also kein Fortkommen. Auf Asphalt fahre ich die Stollenreifen auch sehr gerne, weil man damit Powerhalsen und Drifts machen kann, ohne nach jedem Einsatz neue Reifen zu benötigen. Die Stollen halten doch schon einiges aus, aber auch hier gilt wie auf Wiese, noch beherzteres Einlenken für das Driften ist notwendig. Auch ist es gut, wenn man mit Sturz fährt, dann kann man erst die eine Seite Stollen abradieren, dann die andere, hält also länger.
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