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Alien Buggy - April 2005
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set
17.02.2017 20:36
@ kleiner Onkel ja ist lange her. Ende Mai bin ich wieder auf der Insel. Vielleicht auch im September...

Kleiner-Onkel
17.02.2017 16:58
@ set: wann fahren wir mal wieder 360 er auf Fanö?

87lecram
17.02.2017 12:51
6 User . Heist doch alle hauen ab wenn ich da bin. Anders wird Schuh draus

87lecram
17.02.2017 08:04
Sommerwetter und keine Zeit wäre vielleicht noch schlimmer....für Dich

rudi75
17.02.2017 07:21
Winterwetter und keine Zeit smiley

87lecram
16.02.2017 21:07
und warum fährst Du nicht ?

rudi75
16.02.2017 17:51
ich will Buggy fahren

87lecram
08.02.2017 19:31
@ ak Mensch Alfred, das mit dem Kamel und dem Gras das finde ich super geil . PS . Kam nicht früher dazu, die Beiträge zu lesen. Tschuldigung !!! Rentner. Keine Zeit

ak
07.02.2017 16:36
das freut mich für dich , bei uns ist noch das Eis ganz gut

87lecram
31.01.2017 11:55
@ ak Eben die Eisretter angekommen. Danke für Deinen Hinweis.

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Erste Hilfe bei Kiteunfällen
Geschrieben von Admin am August 17 2005 17:08:17
Erste Hilfe bei Kiteunfällen

1. Kite vom Kiter trennen, überprüfen, ob der Verunfallte noch bei Bewusstsein ist. Fragen was passiert ist.
2. Erstversorgung, sicher lagern, Helm abnehmen.
3. Notruf durchgeben. Europaweit 112
4. Sich um den Verunfallten kümmern, bis Hilfe eintrifft.
5. Dafür sorgen, dass jemand den Krankenwagen zur Unfallstelle einweist
6. Präzise Infos für die Retter, was passiert ist.

Im Detail:
1. Sofort sollte man den Verletzten vom Kite trennen, um weitere Gefährdung auszuschließen. Auch sollte man schauen, ob bei viel befahrenen Gebieten eine Absicherung der Unfallstelle nötig ist. Durch direktes Ansprechen des Verletzten kann festgestellt werden, ob und wie schwer er verletzt ist. Bei Kopfverletzungen kommt es oft vor, dass der Verletzte nicht mehr weiß, was passiert ist und wo er sich befindet, was auf schwere Gehirnerschütterung hindeutet und dringend ärztlich behandelt werden muß. Verletzte fühlen sich oft sehr verzweifelt und alleine, weshalb es gut ist, sie bei der Hand zu nehmen, mit ihnen zu reden und ihnen volle Aufmerksamkeit zu geben. Dabei kann man auch gelegentlich den Puls fühlen, merken, ob der Verletzte friert oder in Schockzustand kommt. Wichtig ist es, den Verletzten erst einmal am Boden im Liegen zu behalten, bis die Schwere und Art der Verletzung einschätzbar ist und um den Kreislauf stabil zu halten. Besonders bei Wirbelsäulenverletzungen sollte sich der Verletzte nicht mehr bewegen.

2. Die Erstversorgung: Da hoffentlich die meisten Kiter einen Helm aufhaben, sollte dieser als erstes entfernt werden. Egal welche Art der Verletzung vorliegt, der Integralhelm verhindert, dass man die Atemwege frei halten kann und hat schon oft zum Ersticken geführt. Einzige Ausnahme der Helmregel sind offensichtliche Wirbelsäulenverletzungen, wenn der Verletzte voll ansprechbar ist. Dazu sollte man zu zweit sein. Einer hält mit beiden Händen den Kopf und das Genick gerade, der andere zieht den Helm vom Hinterkopf aus über den Kopf weg. Das sollte man vorher einmal geübt haben.
Ist der Verletzte bei Bewusstsein, erfragen, was passiert ist und wo es schmerzt. Liegen schwere Verletzungen vor, dringend darauf achten, dass der Verletzte sich nicht mehr viel bewegt und liegen bleibt. Sinnvoll ist die Stabile Seitenlage, auch wenn der Verletzte noch bei Bewusstsein ist. Verletzte verlieren sehr schnell Wärme. Auch bei hohen Außentemperaturen sollte der Verletzte, wenn möglich, zugedeckt werden. Ist der Verletzte bewusstlos, sofort in die Stabile Seitenlage legen, damit die Atmung möglich bleibt. Auch sollte man den Mund überprüfen, ob die Atemwege frei sind. Einfach den Kiefer aufdrücken, mit zwei Fingern in den Mund greifen und alles raus, was stören kann. Dazu gehören auch lockere Zahnprothesen.

3. Ist sichergestellt, dass der Verletzte atmet, schnell einen Notruf absetzen. Europaweit gilt hierfür auch vom Handy die Nummer 112. Es müssen folgende Angaben der Rettungsleitstelle übergeben werden:
- Wer ruft an?
- Was ist passiert?
- Wo ist der Unfallort?
- Wie viele Verletzte gibt es?
- Warten auf Rückfragen.



Sind diese Angaben unvollständig, ist eine sinnvolle Rettung nicht möglich. Besonders schlimm ist es, wenn man vergisst zu sagen, wo der Rettungswagen hin muß. Also ruhig bleiben und erst auflegen, wenn keine Fragen seitens der Rettungsleitstelle mehr kommen.

4. Die weitere Versorgung ist für den Verletzten sehr wichtig. Ein bis zwei Helfer sollten sich intensiv um den Verletzten kümmern. Sich neben ihn auf den Boden setzen, Puls kontrollieren, mit ihm reden, schauen, ob sich sein Zustand verschlechtert, immer wieder Körperkontakt herstellen, damit der Verletzte emotional gestärkt wird. Dieser Körperkontakt, Hand halten, Schweiß von der Stirn abwischen etc. kann einem Verletzten das Leben retten und gibt auch in sehr schwierigen Situationen Mut und Überlebenswillen. Dem Verletzten sollte keine Nahrungsmittel oder Getränke gegeben werden, weil diese zu Erbrechen führen können. Auch verzögert ein voller Magen die Möglichkeit einer Notoperation. Alle anderen Helfer bitte etwas Abstand zum Verletzten halten, er fühlt sich sonst bedroht, wenn zu viele Leute sich über ihn beugen.

5. Da die meisten Kiteunfälle nicht einer Adresse mit Straße und Hausnummer zuzuordnen sind, ist es meist notwendig, dass Rettungskräfte eingewiesen werden. Es sollte dem Krankenwagen jemand entgegenfahren oder -gehen, damit der Verletzte überhaupt gefunden werden kann. Die Rettungskräfte sind darauf im freien Gelände dringend angewiesen.

6. Sind die Rettungskräfte eingetroffen, müssen diese detailliert erfahren, was passiert ist und in welchem Zustand sich der Verletzte befindet, damit schnell die richtigen Maßnahmen getroffen werden können. Informationen, die wichtig sind:
- Unfallhergang
- Art der Beschwerden/Verletzungen
- jegliche Veränderungen während der Wartezeit.

Ist diese Rettungskette lückenlos, bestehen sehr gute Chancen, dass auch schlimmere Verletzungen schnell behandelt werden können. Besonders schnelle Hilfe ist bei Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen nötig. Dabei sollte jedoch alles ruhig und bedacht geschehen. Panik und Hektik, lautes Rumschreien und Gezeter helfen in diesen Situationen niemandem weiter.

Auch wenn ihr in Situationen kommt, die Euch vollständig überfordern und Ihr nicht wisst, was genau zu tun ist, gilt immer die Grundregel:

Jede Hilfe ist im Notfall besser, als keine Hilfe.

Wir wünschen Euch, dass Ihr diese Tipps nie braucht.

Diesen Text gibt es hier als PDF zum Downloaden und ausdrucken.
http://www.alienbuggy.com/downl/erstehilfe-kiten.pdf
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