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87lecram
01.01.2017 13:02
Ja !Man kann es so stehen lassen. Ein tolles 2017 !!!

Kleiner-Onkel
30.12.2016 11:27
Es gibt da Ähnlichkeiten mit einem User, kein Schädling jedoch Ungenießbar

87lecram
29.12.2016 16:18
Pholiota populnea ! Ungenießbar.

87lecram
17.12.2016 06:56
Man hätte es so stehenlassen können. Hahahaha !

Rick Shah
16.12.2016 22:03
ich glaube hier nimmt jemand Tabletten und trinkt kein Wasser hinterher. Dann wirken die nicht im Hals

ak
16.12.2016 20:54
Was raucht ihr ? Reduziert etwas davon

87lecram
16.12.2016 12:36
Wir sprechen uns in 30 Jahren . Mit oder ohne Brille. :-)

janvorran
15.12.2016 18:40
Alter schützt vor Dummheit nicht , ab 50 Lesebrillenpflicht . Hufe ,Kufe ,Pflegestufe - meine Frau ein fremdes Land ? Alter Mann halt bloss den Rand.

87lecram
15.12.2016 16:52
Sonderbar !?!? Was soll eigentlich deine Frau mit Hufen ? Nun, andere Länder andere Sitten.

janvorran
15.12.2016 14:11
Singen Marcel, singen !!!!! Nicht mehr schreiben, die Töne trägt der Wind weg....

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Photostory Teil 2
Geschrieben von Admin am August 17 2005 17:02:28
2. Teil: Aufnahmetechnik

Die richtige Kamera habt Ihr Euch also inzwischen zugelegt, also ab in die Praxis. Wie hält man eigentlich eine Kamera? Ach, das weiß doch jeder! Vielleicht kann ich ja doch ein paar nützliche Hinweise geben:

Kamerahaltung:

Egal, ob Rechts- oder Linkshänder, fast alle Kameras sind auf Rechtshänderbedienung ausgelegt. Also: die rechte Hand kommt an den Kameragriff, wo auch alle Bedienelemente sind, die linke Hand dient als Stativ. Nein, bitte nicht seitlich an das Gehäuse der Kamera, sondern unter die Kamera. Bei kleinen Kompaktgeräten kommt die Linke Hand unter den Kameraboden, bei größeren Kameras von unten an das Objektiv. Damit liegt die Kamera sicher in der Hand.

Bei Aktionfotos besteht immer Verwackelungsgefahr. Um die Kamera ruhiger zu halten - besonders bei langen Teleobjektiven - klauen wir etwas Schießtechnik aus dem Schützenverein:

rechte Hand an den Kameragriff, Linke unter die Kamera


linker Ellbogen in die Hüfte stemmen, dabei muß man sich etwas zusammenkrümmen


Beine schulterbreit stellen und leicht in die Knie gehen


Einatmen, ausatmen, Luft anhalten und dann auslösen. Dieser Trick verlangsamt den Puls, damit auch die gesamten Körperbewegungen.


Wie löst man richtig aus?
Der meist verbreitete Fehler in der Aktionfotografie ist der kräftige Druck auf den Auslöser, der die gesamte Kamera in Bewegung setzt, erkennbar an vertikalen Wischern im Bild. Also muß der Druck des Zeigefingers mit dem Daumen auf der Rückseite der Kamera aufgefangen werden. Mit etwas Übung ist es ganz einfach, die Kamera so auszulösen, dass sie sich nicht mehr bewegt. Druck ist gleich Gegendruck.



Wann löse ich aus?

Bei Spiegelreflexkameras klappt der Spiegel beim Auslösen hoch und macht den Sucher - damit auch den Fotografen - blind. Sehe ich also den Moment im Sucher, den ich aufnehmen möchte, brauch' ich gar nicht mehr auslösen, weil er vorbei ist, bis die Kamera ein Bild macht. Ich muß also bereits vorahnen und einen kleinen Moment vorher auf den Auslöser drücken. Ist mit viel Übung verbunden.

Noch schlimmer ist es mit günstigen Digitalkameras. Diese besitzen eine kräftige Auslöseverzögerung: Schon wenige Stunden nach dem Druck auf den Auslöser wird ein Bild gemacht. Kann man aber mit 3 kleinen Tricks schneller machen:

Das Display ausschalten, damit fällt viel Grafikarbeit für den Prozessor weg.


Autofokus (Automatische Scharfstellung) ausschalten - kostet am meisten Zeit


und von Hand vorfokusieren, also auf den Punkt scharf stellen, wo das Ereignis erwartet wird.


Den Auslöser schon einige Sekunden vor der Aufnahme halb durchdrücken, damit die Kamera die Belichtungsmessung abschließen kann.
Welche Belichtungszeit hält man aus der Hand?
Schon oft habe ich so dumme Sprüche wie: ein echter Profi muß eine 1/8 sec. aus der Hand halten. Blödsinn!
Die kürzeste verwackelungssichere Belichtungszeit hängt von der Länge des Objektives ab. Ein langes Teleobjektiv wackelt an der Frontlinse um Welten mehr, als ein kurzes Weitwinkelobjektiv. Hebel.
Es gilt: Der Kehrwert der Objektivlänge in mm als längste Belichtungszeit in Sekunden.

Also:
30mm -> mindestens 1/30 sec. oder kürzer
50mm -> mindestens 1/50 sec. oder kürzer
200mm -> mindestens 1/200 sec. oder kürzer

Mit der Kamerahaltung, die ich oben beschrieben habe, kann man die Verwacklungszeit um ein bis zwei Stufen verlängern. Ebenso kann man die Körperbewegungen minimieren, indem man sich an einen festen Gegenstand anlehnt, etwa Auto, Mauer, Baum etc.



Arbeiten vom Stativ aus:

Klar, keiner möchte auch noch ein Stativ mit an den Strand schleppen. Aber ehrlich: wenn die Bilder mit Teleobjektiv alle verwackelt sind, kann man sich gleich sparen, das doch so beliebte Teleobjektiv mitzunehmen. Also vielleicht doch ein Stativ. Manchmal reicht es, wenn man die Stativbeine auszieht, sie jedoch nicht ausklappt. Es entsteht ein Einbeinstativ, welches ganz massiv die Kamerabewegung in der Vertikalen einschränkt. Dann einfach die horizontale Arretierung aufmachen, dann kann man die Kamera auch schnellen Buggies nachführen.


Objektive:

Weitwinkel:
Das Weitwinkel zeigt alles etwas kleiner, es kommt viel auf das Bild. Ich kann nicht nur, sondern muß näher an das Motiv heran gehen. Die perspektivische Wirkung ist stärker, nahe Objekte wirken riesig, ferne Objekte werden winzig, Linien laufen in der Ferne zusammen. Viel Tiefenschärfe ist im Weitwinkel vorhanden, oft von vorne bis hinten alles knackig. Das Weitwinkel wirkt dramatisch, zwingt mich aber dazu, mich in den akuten Gefahrenbereich von Kite und Buggy zu gehen. Ist nicht ganz ungefährlich, weil man mit der Kamera vor dem Auge nicht mehr viel von seiner Umgebung mitbekommt.



Hier ein sehr schönes Beispiel für eine Weitwinkelaufnahme.


Teleobjektiv: Mit dem Tele kann ich größere Distanzen überbrücken, aus der sicheren Entfernung lassen sich Details aus dem Geschehen herausholen. Die Perspektive wirkt flach, wenig Tiefenschärfe lässt das Motiv freigestellt vor einem verschwommenen Hintergrund erscheinen. Nur die Verwackelungen lassen einen damit oft verzweifeln.


Hier ein sehr schönes Beispiel für eine Teleaufnahme.

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